Karine Steculorum: Color Navigator

I am a color navigator and can say that I am a true color addict. Not only by working and researching projects for many years in the creative field but also as partner of the company Color Navigator based on The Color Research Center, founded in 1995 by Ing. Luc Van Renterghem. Together with his research team, Van Renterghem examined how our brain interacts with color. The patented Color Navigator System is considered an authority when it comes to color and neuropsychology. My mission is to help companies understand the impact of color in every aspect of their business and apply it in their communication, design and innovation strategy. I coach companies to make the right color & design choices and create measurable results.
For me, color is the place where our instincts meet.

Why is color so important?

In 85% of all buying decisions, color is the dominant factor. Two thirds of everything we process and remember is visual. Colors are wavelengths of light that have an enormous influence on us. They have a permanent impact on our daily lives, our state of mind, performance, hormonal state, metabolism and so much more. And still, color is one of the most neglected and underappreciated aspects in design & development, as well as in most creative education programs in the world.
Color impacts your company results every minute. Any communication or advertisement of your brand, product range or project uses color in a certain way. Our brain will subconsciously pick-up your message based on the visual components. The question is: is the right message conveyed?

The right colors sell. But the right color for the right consumer in the right country sells even better. That is how our Color Experts use the ground-breaking Color Navigator System to eliminate any doubt. By making a clear color profile and developing tailored made Color Dashboards based on your market data and target audience, we are able to predict and map which colors will work. Better yet, these improvements are measurable over time and can be used at any level. Communicating those choices across divisions has never been easier.

We work together with independent and international color experts as well as art institutes & universities, where the Color Navigator System is part of an educational or research program involving color. We invest heavily in offering support to the color and creative professionals of tomorrow, we believe sharing knowledge with other professionals is key!

Prof. Dr. Paul W. Schmits: Lichtlabor

Im Lichtlabor sind ein Laser-Licht- Kunstwerk von Lene Weisner und drei Abschlussarbeiten zum Thema Licht und farbiger Oberflächen zu sehen. Diese werden in der Workshopzeit vorgestellt und diskutiert.

  • Wahrnehmungsunterschiede zwischen Licht- und Körperfarben: David Ruland
  • Biologische Wirksamkeit von Beleuchtung in Farbig gestalteten Räumen: Gregor Gärtner
  • Raumhelligkeit bei verschiedenen Wandoberflächen: Paul Matyschok

Prof. Paul W. Schmits leitet seit 2009 das Kompetenzfeld Lighting Design an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK, Hildesheim. Zuvor war er 26 Jahre in der Leuchten-Industrie tätig Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Lichtplanung, Wahrnehmung und Leuchten-Entwicklung. Er ist Mitarbeiter in zahlreichen Gremien und Organisationen u.a. im Technisch-Wissenschaftlichen Ausschuss der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft, Vorsitzender des Expertenforums „Innenraumbeleuchtung“, stellvertretender Vorsitzender des DIN Fachnormenausschusses „Innenraumbeleuchtung“ und deutscher Delegierter im CEN TC 169, WG2.
Seine beruflichen „Hobbys“ und „Treiber“ sind: Brückenbauen zwischen Licht-Technikern und –Designern; Entwurf einer auf Wahrnehmung basierenden Lichtplanung; Neugierde auf – noch – bessere, schönere und gesündere Beleuchtung.

Axel Venn: Marketing mit Farben, Workshop

Bildsprachen im Übertönungswettbewerb
oder der Kampf um die ultimative Verlockung. 

Gemeinsamer Versuch der Teilnehmer eine Nomenklatura der nützlichen, idiotischen, nervigen aber auch zeitgeistigen und unterhaltsamen Tonlagen zu definieren.

Bildtitel mit polarisierenden Inhalten werden getextet und in Farbskizzen übersetzt. Weitere Themen und Formate sind vorgegeben, so u.a.:

  • Realität und Klarheit versus Fake und Betrug.
  • Ordnung und Ortung versus Unordnung und Chaos.
  • Bedeutsames und Einfaches versus Belanglosigkeit und Fiktion.

Material für Mitarbeit der Teilnehmer wird gestellt.

Ina Birkenbeul: Back to the Roots, natürliche Pigmente

Back to the Roots – ein Workshop mit natürlichen Pigmenten
Haus D, Werkstatt für historische Techniken (HIWD107)
Nach lauter digitalem Farb-Rauschen kann hier mit bunten Werkstoffen und Händen gearbeitet werden: Farbige Erdklumpen, Holzkohle und Löschkalk werden mit Hämmern zerschlagen und mit Mörsern in feine Farbkrümel zerkleinert. Diese pulverisierten Pigmente werden mit Eiern angerieben. Mittels Lochschablone und Paussäckchen kann ein florales Motiv übertragen und die frisch hergestellte Farbe verarbeitet werden. Daneben gibt es viele Einblicke in die praktische Ausführung von historischen Mal- und Fasstechniken, zum Beispiel zur bemalten Holzdecke in der Michaeliskirche in Hildesheim, zur Vielfalt von Vergoldungstechniken, zu Arbeitsproben von Studierenden und auch zu historischen Holzveredelungstechniken. Die beiden Restaurierungswerkstätten für gefasste Holzobjekte/Gemälde und Möbel/Holzobjekte können besichtigt werden.

Kurzprofil Ina Birkenbeul
Ausbildung zur Restauratorin in Osnabrück, Hamburg und Hildesheim
Diplom-Abschluss 2002 an der HAWK
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HAWK in den Studiengängen Konservierung und Restaurierung

Leiterin der Restaurierungswerkstatt für gefasste Holzobjekte und Gemälde

  • Betreuung der Studierenden bei den praktischen Arbeiten am Objekt, praktische Übungen, Projektwochen
  • Lehrveranstaltungen zu historischen Techniken, Konservierungs- und Restaurierungstechniken und –verfahren
  • Begeisterung für historische Mal- und Fasstechniken wecken und das Auge schulen für die genaue Betrachtung

Jörg Niederberger: fou l’Art

«renkleri ve Şekil – Farben & Formen«

In mehrtägigen Workshops erlernen und entwickeln Frauen und Mädchen der Werkstätten im Çatom von Kızıltepe/ Mardin, ganz im Südosten der Türkei nahe der syrischen Grenze, spielerisch einen neuen Blick auf ihre ureigenen Quellen und Ressourcen, um daraus hervor neue Gestaltungen zu entwickeln. Anfangs Übungen, die bald zu praktischen seriell anwendbar reifen Lösungen finden für Foulard, Pareos oder Kopftüchern; Accessoires, die den ausführenden Frauen selber nicht unbekannt sind.

Um, weit ab von gestalterischen Vorgehensweisen, die aus Entwürfen geschehen, die nicht in Ahnentraditionen ihre Wurzeln haben, sondern individuelle Züge tragen dürfen, oder gar sollen, ging es darum, gestalterischen Verfahren zu finden anzuwenden, die umgehend zu Erfolgen führen.

Mittels eines simplen Design-Verfahrens, einer eigentlich großen Einschränkung, ließ sich eine vielfältige Art von vergleichbarer »Einheit« bilden, bei der die gestalterische Autorschaft zurücktritt und gleichzeitig dennoch die gestalterische Intelligenz preisgibt.

Durch serielle Verfahren ästhetisieren sich die verschiedenen Handschriften und entwickeln sich zu einem gestalterischen Ausdruck einheitlichen, doch freien Charakters, der sich gemeinsam erüben lässt.

Neben Ideenfülle wird auch Geduld und Fleiß geschult. Herkunft, ideeller Ansatz, Ausgeklügeltheit oder sich repetierende Abweichungen, verraten nicht mehr den Stand der Schaffenden als Anfänger oder Fortgeschrittene, denn in repetitiven Verfahren ästhetisieren sich die unterschiedlichen »Entwicklungsstufen« und können dennoch einzigartig »schön« sein.

Im Workshop wird das Projekt vorgestellt, und die pädagogisch, methodisch didaktischen Ansätze erläutert, das Verfahren schließlich aber handwerklich auch selbst ausgeführt, um es anschließend zu be»gut«achten, aber vor allem um es selber »be-griffen« zu haben.

Es besteht dabei auch die Möglichkeit, sich für das Projekt zu bewerben, um mit seinen Fähigkeiten und Interessen, Teil des Engagements zu werden.

Markus Schlegel: WorkLab rendering/CODES

Begriffe wie Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit oder
Social Design werden in Verbindung mit Individualisierung,
Digitalisierung, Dualität oder gestalterischer
Verantwortung immer wieder in aktuellen Fachdiskussionen
zu Architektur und Stadtgestaltung genannt.
Das Thema Farbe, Material, Oberfläche in der Architektur
gewinnt in diesem Zusammenhang aktuell wieder
an Bedeutung.

WORKLAB
RENDERING/CODES

In einem in die Studie renderingCODES eingebundenen WorkLab
können Sie an der HAWK Hildesheim als Experten
Stellung beziehen, Ihre Vorstellungen der
Zukunft vermitteln und neue Impulse mitnehmen.

Sie sind eingeladen, aktiv an der Zukunftsgestaltung
mitzuwirken und haben die Chance, über
gesteuerte Diskurse zu Themen wie Lebens- und
Stadtgestaltung oder zukunftsfähige Oberflächen und
Materialentwicklungen zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Erarbeiten Sie mit uns ein Zukunftsszenario zur Gebäudehülle/
Putzoberfläche der Zukunft.
Wir zeigen mögliche methodische Denkmuster und Richtungen auf, die
vor Ort hinterfragt und weiterentwickelt werden.

Hintergrund:
Der Werkstoff Putz an Fassaden und in Innenräumen
stellt ein Teil der europäischen Bau- und Gestaltungskultur
dar. In den letzten 25 Jahren sind allerdings
deutliche Entwicklungen „eher weg vom Putz“
auszumachen. Die Fachgruppe Putz und Dekor, des
Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie
hat sich dem Thema gestellt und beginnt das Produkt
PUTZ „neu und zukunftsfähig zu denken und einzustellen“.

Die Voraussetzung dazu ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit
zum Thema „Zukunftsforschung und
Produktentwicklung“ mit Ihnen als Akteure aus Architektur,
Gestaltung, Industrie und Handwerk. Bestenfalls
entstehen aus der Studie Anstöße für neue
Produktentwicklungen.

Markus Schlegel ist ordentlicher Professor für Farb- und Architekturgestaltung sowie Projektentwicklung Farbe an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. 2004 gündet er das Institute International Trendscouting an der HAWK Fakultät Gestaltung mit Schwerpunkt Zukunftsforschung in der Gestaltung. Seit 2008 ist er aktives Mitglied des Dekanats als Studien- und Prodenkan. Neben Industriecoaching und Farbforschung konzipiert und kreiert er in diesem Zusammenhang Kollektionen, Farb- und Materialkonzepte für Innenräume und Fassaden sowie Farbmasterpläne. Er ist Mitinhaber des Designbüros ColorConcepLab und Kurator des Deutschen Farbenzentrums eV. und vertritt dort das Resort Zukunftsforschung Farbe. Schlegel ist in viele unterschiedliche Projekte involviert, hält Vorträge und veranstaltet Weiterbildungskurse, ist Jurymitglied von mehreren Wettbewerben und Verfasser zahlreicher Publikationen, stets zum Thema Farbe und Materialität in der Architektur und der Zukunftsforschung.

Prof. Patrick Pütz: Raumlabor

Im Raumlabor wird im Raum und mit Raum experimentiert, präsentiert, diskutiert, gearbeitet und gelacht. Mit allen Sinnen erlebt man hier Projekte und Experimente und das immer real. Denn für uns gibt es nur eine Realität und diese wird durch analoge und digitale Arbeiten, Prozesse oder Werkzeuge gestaltet.

Die Arbeit „MINDFUCK“ von Lukas Jaeschke, Danielle Seiter, Kaya Chenoa Strizek und Anika Warncke ist ein abstraktes virtuelles multisensorisches Erlebnis, das mit Raum, Farbe und Emotion spielt und dem Nutzer zugleich ein Labyrinth von Erwartung und Wahrnehmung bietet.

Farbe nimmt in unserem Alltag einen hohen Stellenwert ein – sie beeinflusst aktiv sowie passiv die meisten unserer Entscheidungen. Wir gehen bei grün und stoppen bei rot. Beim Spazieren gehen in saftig grüne Wälder fühlen wir uns erfrischt und tanken Energie. Beim Tiefenentspannen am Wasser wirkt die Vielfalt von Blautönen auf uns.
Es wurde häufig bewiesen, dass Farben Emotionen beeinflussen. Wut, Glück, Trauer und ebenso das Gefühl der Ruhe werden durch Farben repräsentiert bzw. ausgelöst und durch kontrastierende auditive Sinneseindrücke kontrastiert und erzeugt den abstrakten Mindfuck, den der Nutzer bei Eintritt des Erlebnisses erfährt. Da Farbe jedoch auch einen sentimentalen individuellen Wert für jeden Menschen besitzt wird bei dem abstrakten multisensorischen Sinneserlebnis für jeden eine einzigartige Reise herauskommen.

Prof. Patrick Pütz ist seit 2016 an der Fakultät Gestaltung der HAWK am Kompetenzfeld Innenarchitektur verantwortlich für den Bereich Temporäre Räume und Markenarchitektur. In seinen Kursen bewegen sich die Studierenden stets zwischen mehreren Disziplinen, um diese neu zu verknüpfen und so noch unbekanntes Terrain zu entdecken und zu erkunden.

Er arbeitete zuvor selbstständig mit seinen Büro COR5 in Köln, leitete als Kreativ Direktor die Architektur und Designabteilung von Walbert-Schmitz in Aachen und ist seit 2006 Mitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.

Beate Breitenstein: Trendscouting

Farbtrends, Storytelling und Moodmanagement sind die Themen, welche den Designer der Zukunft beschäftigen.
Lernen Sie, Trends zu erkennen, abzubilden und zu kommunizieren. #Trendwelten #Farbtrends #Designtrends

Beate Breitenstein
Dipl. Designerin Farbe (FH)
Farbe +++ Grafik +++ Trendscouting

Barbara Diethelm: Akzente setzten mit Effektfarben

In diesem Workshop erproben Sie und experimentieren Sie mit den verschiedenen Effektfarben: Von den faszinierenden Interferenzfarben, die hauchzarte, changierende Farbtöne auf hellen Oberflächen, intensiv schillernde Töne auf dunklen Untergründen ermöglichen, über die edlen metallisch-schimmernden Bronzefarben bis zu den Perlmuttglanzfarben.
Sie lernen die verschiedenen Anwendungen, Wirkungen und Kombinationsmöglichkeiten kennen und erstellen Ihr eigenes „Farbzauberspektrum“.
Anhand von Praxisbeispieln aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Kunst am Bau erfahren Sie die gezielte und spezifische Umsetzung dieser Effektfarben, die neue Dimensionen in der Raumgestaltung eröffnen können.

Kurzbiographie:
Barbara Diethelm ist in Zürich geboren, studierte Malerei und Geisteswissenschaften in San Antonio (St. Mary’s University) und San Franscico (San Francisco Art Institute).
1990 kehrte sie in die Schweiz zurück und trat in das Familienunternehmen Lascaux ein, welches sie seit 1994 in zweiter Generation führt. Gleichzeitig entwickelte sie in zahlreichen Werkgruppen ihr malerisches Werk, begleitet von regelmässigen Ausstellungen. Als Malerin und Farbenherstellerin sieht sie ihre künstlerische Praxis und die Farbherstellung als Vermittlung zwischen der schöpferischen und der materiell-manifesten Ebene.
Gemeinsam mit Ihrem Mann, dem Maler Werner Schmidt gründete sie die 2004 die Fondation Lascaux.

Zukunftstil: Trend- und Stilwelten

Die Kombination von Farbe, Material, Oberfläche und Form prägt in besonderer Weise einen Stil und gibt ihm eine individuelle Sprache und Logik. Eine Trendwelt spiegelt dabei das aktuelle Lebensgefühl der Gesellschaft und die visuelle Ästhetik im Design wider. Collagen und Moodboards unterstützen hier die Darstellung neuer Designideen und erleichtern die Kommunikation im Gestaltungsprozess – sie helfen uns Farbkonzepte visuell und inhaltlich zu begreifen.
In dem Workshop „Trend- und Stilwelten“ bekommen Sie Einblicke in den Prozess des Trendscoutings und in die Kreation von Stilen. Sie erstellen anhand von Bildern, Farben und Materialien stilistisch geprägte Farb-, Design- und Materialcluster und gestalten mithilfe von Collagen die visuelle Umsetzung von Produkt-, Raum- oder Farbkonzepten. In einer abschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde bekommen Sie Hilfestellung bei der kreativen Interpretation und Präsentation.

Referentinnen: Dipl. Des. MA Livia Baum, MA Jutta Werner

Vita
Die Farb- und Trendagentur zukunftStil beschäftigt sich mit der Erstellung von Kollektionen sowie Farb- und Designkonzepten für Unternehmen aus den Bereichen Interieur, Produkt, Farbe, Material und Muster. Ziel ist es, Unternehmen neue Impulse zu geben und sie gemeinsam kreativ zu unterstützen.
Die beiden Farbdesignerinnen Livia Baum und Jutta Werner sind zudem langjährige Partner des Institute International Trendscouting IIT der Fakultät Gestaltung an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim. Farbforschung und Trendscouting bilden das Kernsegment ihrer Tätigkeit. Durch eine methodische Vorgehensweise analysieren sie gezielt zukunftsrelevante Innovationen im Designbereich und fördern diese durch kreative, nachvollziehbare Trendkonzepte. Zusätzlich werden in enger Verbindung mit der HAWK wissenschaftliche Studien auf dem Gebiet der Zukunftsforschung durchgeführt.
www.zukunftstil.de

zukunftStil

Axel Voelcker & Martin Brandes: VR – Virtual Reality

Praktische Erprobung und erfahren von Virtuellen Welten.
Kunden bewegen sich in simulierten, dreidimensionalen Räumen, nahe dem Abbild der eigenen Wohnräume, die neu gestaltet werden sollen. Bodenbelag, Möblierung und natürlich die Wand- und Deckengestaltung lassen sich per Klick variieren, ganz nach Belieben. Was momentan schon hoch im Kurs und tatsächlich aber erst am Anfang steht, ist die sogenannte Virtual Reality (VR). Ganz neue Erlebniswelten entstehen und bieten speziell für die Rauminszenierung einmalige Möglichkeiten Farbgestaltung zu präsentieren. Zwar ist das System noch einigermaßen kostspielig in der Anschaffung, die Customer Experience ist jedoch zweifellos einzigartig. Heute gibt es bereits einige, bezahlbare Tools, die Handwerker, Raumgestalter und Designer für die besondere Art des Marketing einsetzen können, um auch anspruchsvolle Kunden begeistern.

Axel Voelcker
DAW SE | Head of Visualization „Digital Customer Experience“ | Ober-Ramstadt

Ausgebildeter Gestalter und Meister im Maler- und Lackiererhandwerk entwickelte seit 2003 individuelle Oberflächen für den Farbenhersteller CAPAROL. In den Jahren 2004-2007 folgte die Ausbildung zum Multimedia Designer in Frankfurt am Main, was ihn unter anderem zu Lehraufträgen im Bereich des digitalen Projection Mappings an der Fakultät für Gestaltung der HAWK Hildesheim führte.
Nach führender Position ‚Digital Colour & Design‘ im FarbDesignStudio übernahm er 2015 das ‚Digitale Marketing‘ der Marke CAPAROL und leitet seit Juli 2018 in der DAW SE Abteilung ‚Digital Customer Experience‘ den Bereich der Visualisierung. Zu weiteren Funktionen bei der DAW SE zählen heute u.a. auch die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen für die Industrie und das Handwerk.

Martin Brandes
HAWK Hildesheim | Leitung Farbdesignwerkstätten, Fakultät Gestaltung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Leitung der Farbdesignwerkstätten an der HAWK Hildesheim, dessen Schwerpunkte konzeptionelles Design, kreative Konzeption, Farbe & Oberfläche und Farbe digital bilden. Neben dem Anspruch Studierenden Grundlagen der Gestaltung mit Farbe, des Projektmanagements näher zu bringen und Projekte sowie Abschlussarbeiten zu betreuen, gilt sein Interesse allen Facetten des Designbegriffs, begonnen bei analogem Design bis digitalen Anwendungen.
seit 2011
WiMi, Dozent & Leitung Farbdesignstudio & Labor, Fakultät Gestaltung, HAWK Hildesheim

Stationen
Creative Direction _ Locus Analytics (Think Tank/StartUp), New York City
Designer & Projekt Manager _ rahe & rahe design, Göteborg
Designer & Berater _ NCS Color AB, Stockholm
Designer _ Caparol AB Schweden, Göteborg
Studium _ Fachhochschule Hildesheim – Farbdesign & Corporate Design